Vitas Clinic Trier:Zahnheilkunde

Zahnheilkunde – GESUNDHEIT FÜR ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH

Für jeden Zahnarzt unserer Zahnklinik ist es oberste Prämisse, ihre natürlichen Zähne zu erhalten – durch eine vorbeugende Prophylaxe sowie professionelle Behandlung von Erkrankungen im Mund, am Kiefer und Zahn. Bei der Behandlung haben wir uns in Besonderem Maße auf Angstpatienten spezialisiert.

Prophylaxe

Im Rahmen der Prophylaxe sorgen sich unsere Vitas-Zahnärzte präventiv darum, Erkrankungen wie Karies oder Parodontose/Parodontitis zu verhindern.
Mit nur minimalem Aufwand ist es heute möglich, ein Leben lang ohne Füllungen und Zahnersatz auszukommen.
Durch verantwortungsvolle Prophylaxe lassen sich nicht nur spätere Folgen und damit verbundene Kosten vermeiden: Auch das Risiko für andere Leiden, etwa des Herz-Kreislauf-Systems, sinkt. Daher empfehlen wir die regelmäßige professionelle Zahnreinigung.

  • Beratung
  • Professionelle Zahnreinigung
  • Schwangerschafts Prophylaxe
  • Anleitung zur Zahnpflege
  • Kinderprophylaxe
  • Erwachsenenprophylaxe
  • Speicheldiagnostik und DNA-Test
  • Zahnfleischtaschen-Screening
  • Intraorale Kamera

Zahnerhaltung

Zahnerhaltung ist ein Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Erhalt der Zähne durch Krankheitsverhütung und Therapie wie Füllungstherapie befasst.

Parodontologie

Im Rahmen der Parodontologie befassen sich unsere Zahnärzte mit den Bereichen "um den Zahn herum": der Vorbeugung und Behandlung von Zahnbetterkrankungen sowie deren Nachsorge. Eine nicht entzündliche Infektion des Zahnhalteapparats wird als Parodontose bezeichnet, die Zahnfleischentzündung als Parodontitis. Sie führt unbehandelt zu freiliegenden Zahnhälsen, Zahnverlust und auf lange Sicht zu Knochenabbau. Heute weiß man das unbehandelte Parodontitis auch das Risiko für Herzinfarkt, Fehlgeburt und Diabetis erhöhen kann.
Bakterielle Beläge sind die Auslöser sowohl für Parodontitis (Zahnfleischentzündung) als auch für Gingivitis, bei der - hervorgerufen durch die entzündliche Schwellung des Zahnfleisches (Gingiva) - Taschen entstehen.
Zur Behandlung der Erkrankung beseitigen wir die im Plaque enthaltenen Bakterien als Verursacher der Krankheit, um die Entzündung zu stoppen. Dies geschieht, indem die Zahnoberflächen und bereits entstandene Taschen gründlich gereinigt werden. Im fortgeschritteneren Krankheitsstadium kann auch ein kleiner chirurgischer Eingriff oder der Einsatz von Antibiotika notwendig sein. Wir besprechen mit Ihnen die anschließende professionelle Nachsorge und geben Ihnen konkrete Tipps und Hilfestellung, um künftig Zahnfleischentzündungen vorzubeugen.

Karies

Karies oder Zahnfäule ist eine Zahnerkrankung, die von im Mund und im Zahnbelag lebenden Bakterien ausgelöst wird. Die Keime ernähren sich von Zucker, welcher durch Essensreste im Mund bleibt. Die Bakterien scheiden Säuren aus, die den Zahnschmelz angreifen und Calcium herauslösen. Dieses entmineralisieren des Zahnschmelzes verursacht die gefürchteten Löcher im Zahn.

Im Frühstadium kann Karies noch mit fluoridhaltigem Gel oder Lack behandelt werden, welcher dafür sorgt wieder Mineralstoffe in den Zahn einzulagern. Im fortgeschrittenen Stadium wird die kariöse Stelle entfernt, der Zahn gesäubert und mit einer geeigneten Füllung oder einem Inlet versorgt.
Wir beraten Sie umfassend über die anschließende ideale Zahnpflege um weitere Kariesschäden zu vermeiden.

Wurzelbehandlung

Ein entzündeter oder abgestorbener Zahnnerv (Pulpa) ist oft der Grund für sehr unangenehme Zahnschmerzen. Mithilfe einer Wurzelkanalbehandlung wird das Gewebe aus dem Wurzelkanal entfernt, der Wurzelkanal erweitert und das infizierte Wurzeldentin entfernt. Abschließend wird der Wurzelkanal gefüllt. Sollte dieser Behandlungsansatz nicht erfolgreich sein, kann eine chirurgische Wurzelspitzenresektion eine alternative Möglichkeit sein.
Ziel ist es, den Zahn zu erhalten sowie Ihre Gesundheit zu stärken. Denn ein erkrankter Zahn kann sich auch negativ auf andere Organe des Körpers auswirken.

Kinderbehandlung

Ein besonderes Fingerspitzengefühl haben wir bei der Untersuchung und Behandlung unserer jüngsten Patienten. Denn Kinder beim Zahnarzt bedürfen eines besonderen Einfühlungsvermögens. Natürlich darf bei uns das Lieblingsspielzeug mit in den Behandlungsraum. Zudem erklären wir dem Kind sehr verständlich, was wir tun und gehen sehr behutsam an die Behandlung.
Gerne sprechen wir vorab mit den Eltern ab, wie sie ihr Kind möglichst angstfrei auf den Zahnarztbesuch vorbereiten können.

  • kindgerechte Beratung
  • spielerische Anleitung zur Zahnpflege
  • Kinderprophylaxe
  • Zahnfluoridierung
  • Fissurenversiegelung 
  • bunte Zahnfüllungen für Milchzähne
  • schmerzfreie Behandlung, z.B. mittels Lachgas oder in Vollnarkose
  • kieferorthopädische Frühbehandlung
  • Intraorale Kamera
  • strahlungsarmes Röntgen 

Lachgas-Behandlung

Warum wir Lachgas einsetzen?

Angst ist eine überlebensnotwendige Emotion, die dem Schutz des menschlichen Organismus dient. Ausgelöst wird sie durch das Erkennen einer bedrohlichen Situation und hat zum Ziel, eine angemessene Reaktion einzuleiten (z.B. Flucht).
Patienten verbinden mit dem Zahnarztbesuch unterschiedlich ausgeprägte Gefühle. Notwendige Eingriffe werden hierdurch oft erschwert bzw. Patienten vermeiden den Besuch beim Zahnarzt, was zu noch schweren Folgen führen kann.
Die Lachgas-Behandlung ist ein erprobtes und sehr sicheres Verfahren, welches seit über 150 Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Sie baut den psychologisch bedingten Stress ab ermöglicht somit eine schmerzfreie Behandlung. Durch die entspannungsfördernde Wirkung eliminiert Lachgas, sehr effektiv Angstzustände oder auch ausgeprägte Würge- und Schluckreflexe.

Wie funktioniert die Lachgas-Behandlung?

Mit einer speziell auf den Patienten abgestimmten Mischung wird das Lachgas mit einer hohen Konzentration Sauerstoff vermischt und dem Patienten über eine perfekt sitzende Nasenmaske zugeführt. Abgeatmetes Lachgas wird ebenfalls über die Nasenmaske abgesaugt. Diese Nasenmaske trägt der Patient über die komplette Behandlungsdauer. Er inhaliert über die Makse ein auf ihn individuell eingestelltes und befindet sich stets in einem wachen, aber entspannten und von der Behandlungssituation entrückten Zustand. Die Lachgas-Behandlung ist sowohl für kürzere als auch längere zahnmedizinische Eingriffe gleichermaßen geeignet.

Die Vorteile für den Patienten:

  • Führt zu Entspannung und Entkopplung des Patienten.
  • Ängste und Verkrampfungen werden verringert.
  • Das Schmerzempfinden wird reduziert.
  • Patienten bleiben bei Bewusstsein und sind jederzeit ansprechbar.
  • Die Tiefe der Sedierung kann flexibel gesteuert werden, nach Bedarf (max. 70% Lachgas).
  • Patienten sind nach wenigen Minuten nach der Behandlung wieder verkehrstüchtig.
  • Lachgas ist nachweislich die sicherste Form der dentalen Sedierung.
  • Die Lachgas-Behandlung günstiger im Vergleich zu Vollnarkosen.
  • Lachgas lässt sich gut individuell gut dosieren.
  • Lachgas ist sehr gut für Kinder geeignet.

Quellenhinweis:
Fotos: Biewer medical Medizinprodukte, Koblenz

Video: Lachgassedierung mit Biewer Medical